Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom 2009 angezeigt.

Flamencogitarre und und Tonabnehmer

Der Beitrag wurde am 22.03.2011 geändert.
Mag sein, dass die Hörgewohnheit, auch bei „Gitarristen“ schon so abwägig vorangeschritten ist, dass ein Piezo-Tonabnehmer-Sound, der noch in den 70er und 80er als minderwertiger Ovation-Sound 1) abgelehnt wurde, inzwischen als normal empfunden wird. Trotzdem kann ich mich nicht daran gewöhnen, da eine Gitarre, egal ob Western-, Konzert-, Flamencogitarre, eben in natura nicht so klingt, wie sie über diesen jämmerlichen, im Steg eingelegten Abnehmer klingt. Ist ja physikalisch auch unmöglich und unverständlich, wenn man sich mit der Materie ein wenig beschäftigt, bzw. sich mal überlegt, wie an einer Akustikgitarre ein Ton entsteht. Diese Instrumente haben ein Klangkorpus, eine freischwingende Decke, die von der schwingende Saite in Vibration versetzt wird. Diese vibrierende Decke wiederum setzt Luft in Bewegung, es entstehen die berühmten Schallwellen. Nicht nur das Instrument, sondern speziell die Gitarrendecke ist ein statisches Wunderwerk, de…

Fiesta y Tablao Flamenco

Meine Frau Lela feiert am 14. Nov. 2009 das 10-jährige Jubiläum ihres Flamenco-Tanzstudios in der Barbara-Künkelin-Halle Schorndorf.


Zum Flamenco-Studio


Thema Spanien in Phoenix

Thema Spanien auf Phoenix
BarcelonaRumba auf Katalanisch "Adelante - vorwärts, Mann im 600er, die Landstraße gehört Dir!" schallt es aus dem Radio. Der Seat 600 ist klein, ungemütlich - und ein spanischer Mythos: Das Auto, mit dem eine ganze Nation fahren lernte. Gebaut wurde es in Barcelona, als Lizenzausgabe von Fiat - ein echter Italo-Katalane also, und damit ein typisches Kind seiner Stadt. Denn Barcelona ist seit jeher eine Stadt der Einwanderer. Der 600er – genau das passende Vehikel für eine Zeitreise in diese Stadt, die wie ein Schwamm Menschen, Kulturen, Sprachen und Ideen aufsaugt und darum nie austrocknet.
Sendetermine: Sa, 10.10.09, 11.00 Uhr
So, 11.10.09, 07.30 Uhr
So, 11.10.09, 18.00 Uhr


Fiesta im Geisterdorf Spanien flieht aufs Land Einmal im Jahr erwacht Escó zum Leben: Dann wird in den Ruinen des kleinen Dorfes im Norden Spaniens gekocht, getrunken und gesungen. Die früheren Bewohner kommen zurück, bringen ihre Kinder und Enkel mit und zeigen ihnen, was von den Gemäu…

Flamenco im Theaterhaus Stuttgart

(Video wurde vom Eigentümer entfernt)
Maria Serrano, „Königin des Flamenco“ ist jetzt mit ihrer „kleinen“ Schwester Alba unterwegs. Am 10. 09. findet die Weltpremiere im Theaterhaus statt. Sofern ein dominantes Piano, wie im Promo-Video zu hören ist, nicht stört, kann die Tänzerin mit zeitgenössischem Flamenco in der Stadt bewundert werden, wo sie lange Zeit im Cortijo, dem alteingesessenen Flamenco-Live-Lokal in Stuttgart, Abend für Abend zu sehen war.

Flamenco mi vida.

Di. 25. August 2009
3sat, 23.10 Uhr
Der Hamburger Filmemacher Peter Sempel folgte dem Weg des Flamenco von Sevilla über Indien bis nach Yokohama. Seine unorthodoxe Collagentechnik vermittelt kaum Fakten und Hintergründe, sondern die Emotionen und die Musik. Sempel zeigt Profis und Amateure in Bars, Tanzschulen oder auf Festivals. So entstand ein raues Roadmovie - schnörkellos und weitgehend unkommentiert.
Nachtrag 26.08.2009 Nicht ärgern, wenn der Sendetermin verpasst wurde. Sie haben nichts versäumt. Hier ein Rezension.

Der Flamenco-Tänzer Israel Galván

Israel Galván - Ein andalusischer Tänzer
Der Film zeigt Israel Galván bei der Arbeit. Er beobachtet, wie der Choreograph neue tänzerische Gesten erfindet und ausprobiert, wie er mit seinen Musikern und anderen Wegbegleitern - darunter sein Freund Pedro G. Romero, eine bedeutende Gestalt der zeitgenössischen spanischen Kunstszene - im Dialog steht und welche Einflüsse ihn geprägt haben.
Montag 6. Juli 2009 um 23.10 Uhr Wiederholung am: Sonntag 12. Juli um 06.00 Uhr und Sonntag 19. Juli um 17.40 Uhr (Frankreich, 2009, 53min)
Auf Arte

Wieder ein Preis für Flamenco-DVD …

Zum wiederholten Mal, erstmalig 2005, erhielt ich letzte Woche eine weitere Auszeichung für Gispy Guitar - Rumba-Techniken der Flamencogitarre.
Am 19. wurde die Publikation in Berlin mit dem Comenius-EduMedia-Siegel prämiert. Mit der Auszeichnung fördert die Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V. (GPI) jedes Jahr „inhaltlich und gestalterisch besonders wertvolle didaktische Multimediaprodukte“. Eine internationale Fachjury mit Medienexperten aus zehn europäischen Ländern hatte 170 Einsendungen von Verlagen, Software- und Bildungsinstituten begutachtet, darunter CD-ROMs, DVDs und Internetportale rund um das Thema Bildung.
Gipsy Guitar ist eine multimediale Flamenco-Gitarrenschule (Notenbuch, 2 CD-Audio und DVD), deren Lernmöglichkeiten weit über die eines normalen Lehrbuches hinausgehen. Die beiliegende DVD visualisiert mit Video- und Soundbeispielen die verschiedenen Techniken der Rumba Flamenca. Alle Schlag- und Rhythmustechniken können interessierte Gitarristen somit vis-a-…

Flamenco-DVD nominiert für 'digita 2009'

Die 2007 produzierte und im August letzten Jahres erschienene DVD Gipsy Guitar - Rumbas flamencas y mas ..., die multimediale Ausgabe zum gleichnamigen Notenbuch, wurde für den Deutschen Bildungsmedienpreis digita 2009 nominiert. Der Preis ist eine Qualitätsauszeichnung für digitale Bildungsmedien und wird vom IBI/TU Berlin auf der didacta - die Bildungsmesse (dieses Jahr in Hannover) verliehen. Dies ist die zweite Auszeichnung, bzw. Nominierung für eine meiner erschienenen Flamenco-Publikationen (2005 DVD Flamencogitarre 1&2).

24 Stunden Flamenco-Musik im Web-Radio hören.

Die andalusische Radio- und Fernsehgruppe RTVA aus Sevilla, bestens bekannt durch den Canal Sur, erweiterte sein kulturelles Angebot um einen Flamenco-Kanal im WorldWideWeb.

Bei 96kbps/Stereo kommt der Zuhörer 24 Stunden am Tag in den Hörgenuss von Flamenco-Musik. Mit Cante (Gesang/Lieder) und Toque (Gitarre/Gitarrenmusik), Geschichte, Interviews, Vorträge erweitert der Sender, der gerade seinen zwanzigsten Geburtstag feiert, sein Angebot im Internet für alle Flamenco-Aficionados weltweit.

Mag sein, dass dies für viele keine Neuheit, oder kein besonderes Ereignis ist. Aber für unsereins, der in den 70er-Jahren, als es hier nur Scheiben von Carlos Montoya und Manitas de Plata gab, noch 2500 km mit einem verrosteten VW-Bus fahren musste, um überhaupt mal in den Genuss eines Cantes zu kommen, ist dies schon eine kleine Revolution, oder besser gesagt, eine wunderbare Annehmlichkeit von ungemeinem Wert. Klar will ich nicht tagtäglich Flamenco hören, aber es zu genießen, wenn mir danach is…