Donnerstag, 23. Februar 2017

Interview in der deutschen Flamencozeitschrift

Anfang Januar kündigte sich Klaus-Peter Dorn (auch unter dem Pseudonym „El Espina“ bekannt) bei mir an, zwecks einem Interview für die ¡anda! Zum anberaumten Termin saßen Klaus-Peter mit weiblicher Begleitung, die mir nicht vorgestellt wurde, in meinem Arbeitszimmer, ausgestattet mit stromunterversorgtem Notebook, Voice-Recorder, Fotoapparat, Papier und vorgefertigten Fragen. Noch rechtzeitig bemerkte ich, dass der Voice-Recorder bereits lief, bevor das Interview offiziell begann. Ich bat um Löschung unserer privaten Begrüssungskonversation und musste leider die Dame kurz belehren, dass dies nicht mein erstes Interview ist und es üblich wäre, dass der Interviewer darauf hinzuweisen hat, wenn das Band läuft. Ja - das war nicht unbedingt gut für die Atmo - aber Anstand und Spielregeln sollten schon beachtet werden.

Die Fragen stellte Klaus-Peter Dorn. Sie tippte auf ihrem Notbuch rum. Im Laufe der Zeit bekam ich doch ihren Namen mit - Katharina. Die Internetrecherche ergab Katharina E. Volk, Friedrichshafen.

Beim Abschied vereinbarten wir, dass das Interview vor Veröffentlichung von mir autorisiert werden sollte - wie das bei den meisten Interviews üblich ist. Dies geschah aber leider nicht. Heute lese ich in der Ausgabe 130 der ¡anda! das Ergebnis.

Zum Vergrößern bitte klicken!

Wie gesagt, gab ich schon viele Interviews. Vor allem in Fachzeitschriften, auch in der ¡anda! Aber so eine miserable Schreibe meines Gesagten ist mir noch nie untergekommen. Nicht mal in meinem ersten Interview in unserer Schüler-Zeitschrift vor 50 Jahren. Das Pseudonym La Pluma lässt auf eine weibliche Person schließen, somit ist sie wohl die mutmaßliche Verfasserin? Egal wer von beiden - der/diejenige hat weder vom Flamenco, noch von der Gitarre auch nur den geringsten Schimmer. Wäre mir das im voraus bekannt gewesen, hätte ich mich auf  Laien-Fragen, bzw. Küchen-Journalismus eingestellt.

Verstehe nicht, dass die Redaktion einen dermaßen dilettantischen Artikel veröffentlicht? Tja - Lektoren gibt heute leider auch nicht mehr, bzw. kann/will man sich nicht leisten.


Mit Klaus-Peter Dorn nach dem Interview.




Dienstag, 17. Januar 2017

Donnerstag, 24. November 2016

Dienstag, 30. August 2016

4 Bulerías-Falsetas aus dem Flamenco-Workshop 2016

Hier vier Falsetas aus meinem diesjährigen Flamencogitarre-Workshop in Schorndorf.

Falseta Nr. 1




Falseta Nr 2




Falseta Nr. 3




Falseta Nr, 4

Dienstag, 7. Juni 2016

4-tägier Flamencogitarre-Workshop in Schorndorf

Der Workshop war schon vier Wochen vor Beginn ausgebucht. Es wieder schöne Tage mit sehr, sehr angenehmen TeilnehmeInnen aus dem gesamten Bundesgebiet, sowie Österreich und der Schweiz. Den weitestesten Anfahrtsweg hatten wohl die Teilnehmer aus Kiel und Brione/Lago Maggiore. Das diesjährige Thema war die Bulerías. Neu war dieses Jahr die Großbildleinwand, auf der die Compás-, Palmas- und Akkordwechsel-Übungen anhand von Animationen sehr gut verfolgt werden konnten. Das „Wer-will-der-darf-Konzert“ war dieses Jahr auch ein Novum. In famliärer Runde erlebten wir hockarätige Gitarren- , Nay- und Oud-Musik im Café de Ville. Am Samstag waren wir zum obligatorischen Besuch im Stuttgarter Tablao Cortijo, in dem seit annähernd 35 Jahren täglich Live-Flamenco geboten wird.

Im Video ist alles zusammengefasst:




Mittwoch, 11. Mai 2016

Non-Flamenco

Heute mal kein Flamenco:
Roger McGuinn's version of Bob Dylan's “My Back Pages”. Vers + Refrain mit Playback-Cursor und Original-Video mit Roger McGuinn. Erklärung der Intro (TAB), Abschlagsmuster und Rhythmus.